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Hier der aktuelle Rundbrief vom 8. Januar 2020

Rundbrief – Wie bleiben wir positiv, in einer oft so negativen Welt?

Positiv bleiben in einer oft so negativen Welt

Liebe Leser

und all jene, die ich auf ihrem Weg begleiten darf,
ein neues Jahr breitet sich vor uns aus  … sozusagen noch ganz Weiß … wie ein unbeschriebenes Blatt … doch können wir selbst entscheiden, ob das Jahr 2020 für uns positiv oder negativ sein wird?
  • Wie wollen wir mit den vielen negativen Nachrichten umgehen, die täglich auf uns einprasseln?
Viele meiner Klienten wollen nichts mehr hören von Klima, Kriminalität, Krieg und anderen Katastrophen…einige vermuten, sie können sowieso nichts dagegen tun… Augen und Ohren zu und irgendwie durch! … Wie geht es Ihnen mit all dem, was uns durch die Medien übergestülpt wird?
Für viele Journalisten hat es z.B. schon immer zum Beruf gehört, sich vor allem mit Krisen und Dramen zu beschäftigen – mit dem, was man gemeinhin als “schlechte Nachrichten” bezeichnet: Unglücke, Intrigen, Fehler und Verfehlungen aller Art. So werden wir Bürger in Zeitungen, im Internet und im Fernseher mit Negativ-Schlagzeilen bombadiert.
  • Doch wie soll man selbst positiv bleiben –  in einer scheinbar negativen Welt?
Ebenso gilt das im persönlichen Umfeld:
  • Wie reagieren wir auf negative Menschen, denen wir nicht entkommen können – z.B. auf die ständig verbitterte Kollegin, die unglückliche Mutter, den nörgelnden Chef?

Vielen von uns fallen schnell allerlei praktische Ratschläge ein:

“Grenz Dich da mehr ab”,

“Das hat nichts mit Dir persönlich zu tun”,

“Du musst auch an Dich denken”.

Doch das wäre der zweite Schritt vor dem ersten. Vorerst geht es darum, wie Sie sich selbst zur Negativität stellen: Ihre innere Einstellung.

Aus ihr leitet sich – mehr oder weniger bewusst – ab, wie Sie sich fühlen und was Sie tun. Nehmen Sie sich also die Zeit, einmal für sich selbst darüber nachzudenken. Nur dann ist es tatsächlich möglich, dass Sie einen der Ratschläge auch wirklich umsetzen.

Grundsätzlich gibt es sieben Varianten, mit Negativität umzugehen:

1. Unter den Umständen leiden, sich müde und erschöpft fühlen. Typische Handlung: Sie ziehen sich z.B. aus Facebook zurück, weil Sie es nicht mehr aushalten.

2. Sich über andere empören, Schuld verteilen und sich streiten. Typische Handlung: Wütende Gespräche, bei denen es nur noch ums Rechthaben geht.
3. Trost in der Ablenkung suchen, damit Sie sich besser fühlen. Typische Handlung: Konfliktthemen meiden, z.B. lieber den nächsten Urlaub planen.
4. Sich wegen der Konflikte inspiriert fühlen, anderen zu helfen. Typische Handlung: In einem Verein mitarbeiten, “damit verändern wir wenigstens etwas”.
5. Pragmatisch die Folgen für sich überlegen. Typische Handlung: Z.B. Umzugpläne machen oder eine nun sinnvolle berufliche Veränderung planen.
6. Die Sache philosophisch betrachten. Typische Handlung: Sie machen sich Gedanken über die Menschen an sich – “sind wir nicht alle mal so und mal so?”
7. Ganz distanziert herangehen. Typische Handlung: Sie sehen den Konflikt als normalen Teil des Lebens, der vorbeigehen und vom nächsten abgelöst werden wird.

Jede dieser Varianten werden Sie vermutlich schon einmal praktiziert haben – und das ist auch normal.

Grundsätzlich hat aber jeder eine Grundtendenz, wie er an Situationen herangeht.

  • Wie Sie mit Negativität umgehen, ist übrigens nicht fixiert, sondern lässt sich verändern.

Das bedeutet: Sie können immer lernen, an Konflikte auch positiver heranzugehen, also weniger darunter zu leiden. Sich diesbezüglich Ihre eigenen Strukturen aufbauen.

Wer anderen hilft, fühlt sich auch selbst besser

  • Welche Variante ist nun die Beste?

Die Varianten 1 (Opfer) und 2 (Konflikt) aus der obigen Liste sind am anstrengendsten, da langfristig kräftezehrend.

Die Varianten 3 (Selbstsorge) bis 7 (absolute Objektivität) sind, in aufsteigender Reihenfolge, kraftspendent: Sie tun zwar etwas, fühlen sich danach aber erfrischt und aufgeladen.

Je höher Sie also in dieser Skala nach oben kommen, desto weniger stresst Sie eine negative Situation.

Praktisches Beispiel: Wenn Sie sich weniger streiten, dafür jedoch aktiv anderen helfen, fühlen Sie sich besser.

  • Eine Ressortleiterin in einer Redaktion entschied sich, sich nicht mehr über all die schlechten Nachrichten und beleidigenden Kommentare auf der Seite, die sie betreute, zu ärgern oder sogar daran zu verzweifeln. Sie reduzierte stattdessen ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent und begann, sich an diesem Tag ehrenamtlich um ein Flüchtlingskind zu kümmern (dafür erhält sie eine kleine Aufwandsentschädigung.) Seitdem belasten sie schlechte Nachrichten spürbar weniger. Sie wechselte von Variante 1 auf Variante 4 und zieht Kraft aus dieser Veränderung.
  • Ein Chefreporter hat die Negativität der letzten Jahre bisher so bewältigt, dass er praktisch an jedem freien Tag auf Reisen war. Die Ziele wurden immer exotischer und aufwendiger, zunehmend auch zu teuer. Über politische Themen wollte er selbst mit Freunden nicht mehr sprechen. Schließlich begann er aber, sich für diejenigen, die anders als er selbst dachten, zu interessieren: Er befragte sie offen und interessiert, wie er es als Reporter auch tat – und es war, als fiele eine Last von ihm ab. Er wechselte von Variante 3 auf Variante 6.

Es gibt also verschiedene Varianten, mit negativen Situationen umzugehen – und manche sind geeigneter als andere, vor allem im Bezug auf Nachhaltigkeit (wie fühlen Sie sich selbst damit) und Wirkung (überzeugen Sie andere oder schrecken Sie andere eher ab).

In vielem ist Negativität daher wie schlechtes Wetter: Sie können die Negativität selbst vielleicht nicht verändern, aber immer für sich und andere das Beste daraus machen.

Fühlen Sie sich von einer allgegenwärtigen Negativität überwältigt und finden alleine nicht den Weg zum Positiven … dann kommen Sie gerne unverbindlich auf mich zu. Gemeinsam schaffen wir Strukturen, die genau auf Sie und Ihren Weg zum Wohlgefühl zugeschnitten sind.

Gerne dürfen Sie den Rundbrief weiterleiten. Vielleicht denken Sie ja gerade an jemanden, der sich darüber freuen würde. Ob Familie, Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis, manchmal braucht es nur einen kleinen Impuls – und schon sieht unsere Welt gar nicht mehr so belastend aus.

Falls Ihnen dieser Rundbrief schon weitergeleitet wurde und Sie in Zukunft keinen verpassen möchten, können Sie ihn auf meiner Homepage kostenfrei und unverbindlich bestellen.

Bis bald und freuen Sie sich an all dem Guten, das Ihnen passiert und/oder das Sie geben können,

in diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein friedliches, zufriedenes und gesundes Jahr 2020,

Ihre

bs-struktur
Beate Schulz
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