Rundbrief

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    Hier der aktuelle Rundbrief vom 8. Juni 2022

     
     

    Rundbrief – Selbstzweifel verabschieden

     

    Liebe Leser und Leserinnen –

    und all jene, die ich auf ihrem Weg begleiten darf,

    viele meiner Klienten kennen das:

    Versager! Schwächling! Talentlos! Die kritischen Stimmen in Ihrem Kopf werden so laut, dass Sie ihnen langsam Glauben schenken?

    Gerne zeige ich Ihnen einen Weg, wie Sie Ihrem inneren Kritiker die Sprache verschlagen.
     

    Innerer Kritiker – ein zynische Neider im eigenen Kopf

    • Wir begeben uns in Ihren Kopf:

    In Ihren intimsten Gedanken sitzt ein verbitterter und zynischer Neider, der an einer Familienpackung Popcorn nagt und die äußeren Geschehnisse so kritisch mit verfolgt, wie ein Filmkritiker den Film. Ständig schüttelt er den Kopf und macht abschätzige Geräusche. Er ist hauptberuflich darauf gepolt, nach dem Schlechten zu suchen und das Gute zu ignorieren.

    • Legen wir die unangenehmen Fakten auf den Tisch:

    Wir alle haben Stimmen im Kopf. Eine davon ist der innere Kritiker. So nett der Dialog mit dem eigenen Selbst sein kann, so unangenehm ist der Dialog mit ihm. In seinen Augen sind wir Versager. Permanent vergleicht er uns mit anderen Personen und weist uns darauf hin, dass wir ihnen ohnehin unterlegen sind. Wir springen morgens voller Tatendrang aus dem Bett und freuen uns auf die Arbeit. Bis er das Wort an sich reißt und uns klarmacht, dass wir niemals Erfolg haben werden. Wenn etwas in unserem Leben schiefläuft, lacht er sich schlapp und murmelt, er habe nichts anderes von uns erwartet. Er klingt ein bisschen wie ein enttäuschtes Elternteil. Nur mit einem großen Unterschied: Er will nicht das Beste für uns. Wir freuen uns über unsere neue Jeans, da schaltet er sich ein, indem er Dinge von sich gibt wie „Die macht dir einen fetten Hintern“. Wenn wir jemand Interessanten kennenlernen, hält er dessen Interesse an uns für ausgeschlossen und sobald wir ein Seil zum Erfolg spannen, sägt er wie wild daran herum, um es reißen zu lassen.

    Der innere Kritiker freut sich nicht mit uns über unsere Erfolge – er verwandelt sie ins Gegenteil. Nichts ist ihm gut genug. Wenn wir vor dem Sommer drei Kilo abnehmen, hält er es für eine lachhafte Leistung. Die Freundin hat schließlich fünf abgenommen und außerdem haben wir in seinen Augen noch immer zu viel. Der innere Kritiker ist ein Relikt aus der frühen Kindheit. Er hat sich durch die Kritik geformt, der wir im eigenen Elternhaus und in der Schule begegnet sind. Vielen von uns hat man damals beigebracht, dass Defizite mehr wiegen, als kleine Erfolge. Und dass ein Fehler automatisch zu einem Wertverlust unserer Person führt. Wir haben Schulaufgaben zum Beispiel mit rot unterstrichenen Fehlern zurückbekommen. Das Richtige war darin aber nicht Grün hervorgehoben.

    Diese Fokussierung auf Fehler hat sich in uns gefestigt und ist zu einer eigenen Stimme herangewachsen. Eine Stimme, die am Selbstbewusstsein nagt, als wäre es die Familienpackung Popcorn, mit der sich der Kritiker gemütlich unsere Fehler ansieht und immer wieder genüsslich zurück spult.

     

    Ein Mensch mit einem gesunden Selbstbewusstsein hat neben dem Kritiker einen Unterstützer im eigenen Kopf, der dem Zyniker das Popcorn wegnimmt, wenn es an der Zeit ist. Ohne diese Gegenstimme ist unser Selbstbewusstsein irgendwann ausgezehrt: Wir werden unsicher, halten uns selbst für Versager und strahlen diese Meinung nach außen hin ab.

     

    • Es ist an der Zeit etwas dagegen zu tun! Dem Kritiker das Popcorn aus der Hand zu schlagen und unseren eigenen Wert zu erkennen!
       

    So bringen Sie den inneren Kritiker zum Schweigen

    • Hören Sie Ihrem Kritiker eine Woche lang ganz genau zu, um ihn besser kennenzulernen.
     

    Notieren Sie seine Aussagen in ein Notizbuch. Am Ende der Woche lesen Sie Ihre Notizen durch. Dabei werden Sie herausfinden, dass einige der Vorwürfe und Aussagen komplett irrational und aus der Luft gegriffen sind.

    Notieren Sie neben diese Aussagen, wieso der Kritiker damit Unrecht hat.

     

    Andere der Aussagen enthalten einen Funken Wahrheit? Auch gut: das gibt dem Zyniker aber noch lange kein Recht, Sie als Versager abzustempeln. Nobody’s perfect! An den kleinen Fehlern können Sie arbeiten. Und wertvoll sind Sie auch mit den Fehlern. Denn Sie haben auch Stärken und Talente.

     

    Nehmen Sie sowohl Ihre Schwächen, als auch Ihre Stärken an.

     

    Notieren Sie eine Ihrer Stärken neben die Vorwürfe, die ein Fünkchen Wahrheit enthalten.

     

    Wenn der Kritiker das nächste Mal etwas mit Wahrheitsgehalt sagt, erwidern Sie ihm einfach: „Ok, stimmt, aber ich schäme mich dafür nicht. Ich arbeite daran und außerdem habe ich andere Stärken.“ Besonders wirkungsvoll ist dieser Tipp, wenn Sie auf die Aussagen des Kritikers hin aktiv etwas machen, um Ihr Selbstbewusstsein zu pushen.

    Sie sind musikalisch talentiert? Dann musizieren Sie! Sie schreiben gut? Dann erinnern Sie sich beim Schreiben an Ihre Stärken! Schreiben Sie sich selbst einen Liebesbrief, der Sie an Ihren eigenen Wert erinnert! Wichtig ist, dass Sie die Komplimente darin wirklich glauben. Belügen Sie sich nicht selbst! Suchen Sie nach den Dingen, die Sie wirklich an sich mögen.

     

    • Wahrscheinlich wird das allein den inneren Kritiker noch nicht zum Schweigen bringen.

    Er wird immer wieder Vergleiche mit anderen Personen anstellen.

     

    Werden Sie sich darüber bewusst, wie sinnlos diese Vergleiche sind. Sie sind Sie und das ist gut so! Sie haben Ihren eigenen Lebensweg und eigene Erfolge. Richten Sie den Blick nur auf sich selbst, anstatt sich auf die Vergleiche Ihres Kritikers einzulassen. Oder gar nach Fehlern bei anderen Personen zu suchen. Es geht niemals um besser oder schlechter, sondern nur darum, dass Sie mit Ihrem eigenen Lebensweg glücklich und zufrieden sind.

    • Erfolge gibt es in jedem Leben: Sie müssen sie nur sehen wollen.

    Fokussieren Sie sich nicht so sehr auf Fehler, sondern auf die positiven Ereignisse in Ihrem Leben. Bringen Sie sich bei, dass kleine Erfolge mehr wiegen, als Ihre Fehler. Und verändern Sie damit die Wahrnehmung, die Ihnen von Kindesbeinen an antrainiert wurde. Achten Sie bewusst auf Erfolge und positive Ereignisse. Und Sie werden sie in Zukunft umso intensiver wahrnehmen. Schreiben Sie jeden Tag die positiven Dinge auf, die Sie erlebt haben. Sogar wenn Sie eine Niederlage erleben: Entdecken Sie die Lernerfahrung und damit das Positive daran.

    Wenn Sie das lang genug machen, wird es dem Kritiker die Sprache verschlagen.

     

    Gerne unterstütze ich Sie auch auf Ihrem Weg, sich mit Ihrem inneren Kritiker auseinanderzusetzen – kommen sie einfach unverbindlich auf mich zu und dann schauen wir gemeinsam, was für Sie eine angenehme und einfache Umsetzung ist.
     
     
    Übrigens – Sie dürfen die Rundbriefe gerne weiterleiten. Vielleicht denken Sie ja gerade an jemanden, der sich darüber freuen würde. Ob Familie, Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis, manchmal braucht es nur einen kleinen Impuls, um sich seiner Stärken bewusst zu werden. Und falls Ihnen dieser Rundbrief schon weitergeleitet wurde und Sie in Zukunft keinen verpassen wollen, können Sie ihn kostenfrei bestellen.
     
     
    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und ein Leben in Harmonie mit sich, Ihren Stärken und Schwächen.
     
    Mit besten Grüßen
     
    bs-struktur
    Beate Schulz